10.05. -13.05.2018 - Stunde der Gartenvögel

Foto: susannp4/Pixabay

Zum 14. Mal am zweiten Maiwochenende sind alle Naturfreunde aufgerufen, Vögel zu notieren und zu melden. Dieses Mal ist es wegen des Feiertags Christi Himmelfahrt ein besonders langes Wochenende von Donnerstag bis Sonntag. Unser Motto 2018: Von Vatertag bis Muttertag Vögel zählen!
 
Jeder kann mitmachen!

Egal ob allein, zu zweit, mit Freunden oder der Familie: schauen Sie doch mal, was für Vögel sich bei Ihnen so tummeln – im Garten, vom Balkon aus, oder im benachbarten Park. Guckt etwa das Rotkehlchen unterm Fliederbusch hervor? Oder hat vielleicht ein Haussperling den Nistkasten an der Veranda erobert?

So wird gezählt:

Zählen Sie alle Vögel, die Sie beim Blick in Ihren Garten oder den örtlichen Park entdecken können. Im Laufe einer Stunde sollen von jeder Vogelart die höchste Zahl der dort beobachteten Vögel notiert werden. Und zwar die höchste Zahl zu einem Zeitpunkt: Dieselbe Amsel fünfmal hin und herfliegen zu sehen, macht nicht fünf Amseln, sondern nur eine.

Die Zählhilfe erleichtert Ihnen die Erfassung der Vögel. Der Bogen bildet die häufigsten Gartenvögel ab und bietet die Möglichkeit zum Ankreuzen der beobachteten Vögel. Er hilft Ihnen dabei, Doppelzählungen zu vermeiden, indem Sie jeweils die höchste Anzahl der Vögel einer Art innerhalb der Beobachtungsstunde notieren. Bitte senden Sie den Zählhilfebogen nicht an den NABU zurück – er ist lediglich als Hilfe gedacht.

So wird gemeldet:

  • Per Meldebogen – Übertragen Sie Ihre Beobachtungen auf den Mitmach-Coupon Ihres NABU-Faltblattes, frankieren ihn ausreichend und senden ihn an die angegebene Adresse.
  • Per Online-Formular (https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/mitmachen/12296.html) – Melden Sie Ihre Beobachtungen nach Möglichkeit online. Auf diese Weise können die Daten schnell und kostengünstig erfasst und ausgewertet werden. Das spart Kosten und Sie nehmen gleichzeitig an einer Sonderverlosung teil.
  • Per Telefon – Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1157-115 werden Ihre Daten am 12. und 13. Mai von 10 bis 18 Uhr auch direkt entgegen genommen.


Melden Sie Ihre Beobachtungen rechtzeitig! Meldeschluss zur Teilnahme ist der 21. Mai 2018.
Weitere Informationen gibt es unter
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/.


Link zum Flyer >>

Link zur Zählhilfe >>


Weniger Bienen, Fliegen, Schmetterlinge

Dramatischer Rückgang der Fluginsekten

(RonBerg/pixabay.com)

Mai 2018

 

Nach Untersuchungen in mehreren Bundesländern ist die Biomasse der Fluginsekten seit 1989 um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Nicht nur die Zahl der Arten, sondern auch die der Individuen befindet sich also in einem dramatischen Sinkflug. Zu den möglichen Ursachen gehören die Fragmentierung und Zerstörung von Lebensräumen, aber auch der Einsatz von immer wirksameren Insektiziden.

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10.04.2018, 18:00 Uhr - Vortrag zur Wilden Weide im Mauritianum

In unserer intensiv genutzten Landschaft gehören Offenlandflächen in der Bergbaufolgelandschaft heute zu den wertvollsten Naturräumen. Zahlreiche seltene, geschützte und bedrohte Tier- und Pflanzenarten finden hier geeigneten Lebensraum. Der Erhalt solcher Flächen ist ein wichtiges Anliegen der Naturforschenden Gesellschaft Altenburg.
Ohne landschaftsgestaltende Maßnahmen breiten sich jedoch auf den wertvollen Offenlandflächen schnellwüchsige Bäume und Sträucher aus. Dabei verschwinden zunehmend die wertgebenden Sonderstandorte und darauf angewiesene, teilweise stark bedrohte Tier- und Pflanzenarten verlieren ihren Lebensraum. Die Arten- und Biotopvielfalt geht somit auch in den Naturräumen beträchtlich zurück.
Zum Erhalt wertvoller Offenlandstandorte auf großen Flächen ist die naturnahe Ganzjahresbeweidung mit großen Pflanzenfressern eine der innovativsten Maßnahmen des Naturschutzes in Deutschland.
Wie Wildpferd, Wasserbüffel und Co. Lebensräume für Vögel und andere bedrohte und geschützte Arten schaffen, erzählt der Vortrag „Wildnis aus der Grube – große Weidetiere als Landschaftsgestalter in der Bergbaufolgelandschaft des Altenburger Landes“. Die Referenten Simon Rockstroh und Anja Rohland laden am 10.04.18 alle Interessierten Zuhörer 18 Uhr herzlich ins Mauritianum ein. 


Bestellungen zum Büffelfleischverkauf am 04.05.2018

Im Rahmen des Büffelprojektes des NABU Altenburger Land gibt es vor Pfingsten Büffelfleisch von ein oder zwei Karpatenbüffeln. Dabei ist folgendes BIO-Fleisch im Angebot:

Roastbeef 32,00 €/kg
Filet 45,00 €/kg
Hüftsteak 30,00 €/kg
Braten 14,00 €/kg
Gulasch 15,00 €/kg
Suppenfleisch 5,00 €/kg
Beinscheiben 10,00 €/kg
Knochen 3,00 €/kg
Tüte mit
    1 kg Rouladen,
    1 kg Braten,
    1 kg Suppenfleisch,
    1,5 kg Knochen  
    für insgesamt  40,00 €

Der Verkauf findet am Freitag, dem 04.05.2018 von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Hofladen Biohof Rauschenbach, Dorfstraße 1, Remsa, statt. Restmengen und Bestellungen können danach noch eingefroren direkt bei uns abgeholt werden.

Bestellungen sind bis zum 29.04.2018 über E-Mail altenburg@nabu-thueringen.de,  WhatsApp 0173 7934191, Fax 03212 - 103 7534, Telefon 034491 582264 (besser E-Mail, Fax, Whatsapp) möglich. Beim Verkauf vor Weihnachten 2017 wurde praktisch das gesamte verfügbare über Bestellungen verkauft.

Fleisch vom Simmentaler Rind und Sattelschwein des Biohofs Rauschenbach gibt es im Hofladen an anderen Verkaufstagen und im Versand. Informationen dazu und zum Hof über www.hof-rauschenbach.de


Infoveranstaltung zum Thema Fischotter

Termin: 28.03.2018

Beginn: 19:00 Uhr

Ort: Reussicher Hof in Schmölln

 

Auch in Thüringen wächst das Verbreitungsgebiet des Otters – eine erfreuliche Nachricht, denn er galt seit 1974 in Thüringen als ausgestorben. Erst mit einer Verbesserung der Wasserqualität der Flüsse, unter anderem durch das Verbot des Umweltgiftes PCB (polychlorierte Biphenyle), konnte er sich wieder ausbreiten. Erste Nachweise des Otters in Thüringen wurden 1996 gefunden. Heute kommt er an allen großen Flusseinzugsgebieten Thüringens wieder vor – hauptsächlich an der Weißen Elster und der Pleiße. 

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Resümee auf unseren 1. Arbeitseinsatz am Viaduktradweg

Februar 2018

 

Die 3 Vereine - NaBu-Stiftung e.V, Naturforschende Gesellschaft Altenburg e.V und Viaduktradweg e.V. - hatten zum ersten Arbeitseinsatz als Vorbereitungsmaßnahme zur Schaffung des 1. Abschnittes des zukünftigen Viaduktradweges aufgerufen und ca. 100 Unterstützer kamen. Die Organisatoren waren überwältigt von der Anzahl freiwilliger Helfer. Zum ersten Mal wurde damit auch die Verbundenheit und Identifikation der Altenburger, Nobitzer und Wierataler mit den historischen Brückenbauwerken sichtbar. Diese Begeisterung hautnah zu erleben, hat die Vereine in Ihrer Ansicht bestätigt und vor allem auch bestärkt, dieses Projekt zum Erfolg zu führen. Es stellt zudem ein deutliches Zeichen auch in Richtung Landkreis Altenburger Land und den Freistaat Thüringen dar, die zumindest Zweifel an der Ernsthaftigkeit und der Machbarkeit unter Federführung auf Vereinsebene haben. Dabei gibt es in Deutschland vergleichbare Projekte, die von engagierten Bürgern zum Erfolg geführt wurden und die den hiesigen Initiatoren Vorbild und Ansporn zugleich sind. In Baden-Würtemberg wurden in den letzten 12 Jahren dem Verein "Wuppertalbewegung e.V. "insgesamt 34 Mio. € anvertraut, die mit diesem Geld, ebenfalls auf einer stillgelegten Bahnstrecke, einen Fahrradweg der Extraklasse realisiert haben. Das wollen wir, wenn auch ein paar Nummern kleiner, auch schaffen und sind davon überzeugt, daß unser Tatendrang und die Unterstützung der hiesigen Bevölkerung sowie durch Förderer und Sponsoren schlußendlich auch die Landespolitik davon überzeugt werden kann, unser Vorhaben als föderfähig zu betrachten.

 

 

 

Ürsprünglich war vorgesehen die Trasse zwischen Ehrenhain und Klausa in Angriff zu nehmen. Da aber so unfaßbar viele unserem Aufruf gefolgt sind, war es sogar möglich auch den Bereich Klausa – Kotteritz zu bearbeiten. Engagiert und voller Elan waren die Freiwilligen mit Feuereifer dabei den Bahndamm auf einer Länge von 5,5km vom Wildwuchs zu befreien. Zudem wurde sämtlicher Unrat und Müll zusammengesammelt, sodaß zukünftig dieser Streckenteil von Baufahrzeugen befahren werden kann. Erste Gespräche diesbezüglich wurden bereits im Vorfeld geführt und verliefen vielversprechend. So wurde von verschiedenen Unternehmen Bereitschaft signalisiert den Weg mit schwerer Technik zu ebnen und durch Einwalzen von Sand eine Oberflächenbeschaffenheit herzustellen, die das Wandern und Fahrradfahren darauf ermöglicht.

 

 

 

Die nächste Herausforderung wartet schon und betrifft die Wiederherstellung der beiden fehlenden Brückenteile in Oberleupten und Kotteritz. Ob Holz oder Metall ist noch unklar, derzeit wird noch in alle Richtungen ermittelt. Einen Favoriten gibt es auch schon, allerdings müssen noch verschiedene Berechnungen durchgeführt werden um die Umsetzbarkeit zu prüfen. Soviel sei dazu verraten: es könnte die ehemalige Nutzung als Bahnstrecke nicht eindrucksvoller verkörpern und wäre ein Blickfang, den es deutlandweit nur sehr selten gibt.

 

 

 

 


Start des ersten Abschnittes des zukünftigen Viaduktradweges

Samstag, 17. Februar 9:00 - 16:00

 

Das Warten hat ein Ende – Der erste Abschnitt des zukünftigen Viaduktradweges im Altenburger Land wird in Angriff genommen

Die Interessengemeinschaft Viaduktradweg hatte es bereits im Laufe des Jahres 2017 angekündigt und nun geht es tatsächlich los. Am 17. Februar starten die Vorarbeiten für ein in dieser Region einmaliges Projekt zur Umnutzung einer entwidmeten Bahnstrecke zu einem Rad- und Wanderweg der besondern Art.
Nachdem eine 8-jährige intensive Vorbereitungszeit die Grundlagen geschaffen hat, rufen die drei Vereine Viaduktradweg e.V., NABU Altenburger Land e.V. und Naturforschende Gesellschaft Altenburg e.V. zum ersten gemeinsamen Arbeitseinsatz auf. Dabei soll der Bahndamm zwischen Klausa und Ehrenhain in Angriff genommen werden. Die Maßnahmen für diesen ersten Teil des zukünftigen Rad- und Wanderweges entlang der ehemaligen Eisenbahnstrecke Nobitz-Narsdorf dienen der Befahrbarkeit der Trasse für die erforderliche Technik. Da dieser Abschnitt schon seit Jahren rege von der ortsansässigen Bevölkerung genutzt wird, sollte dieses Ziel unter hoffentlich zahlreicher und tatkräftiger Mithilfe der Freunde des Viaduktradweges binnen kürzester Zeit realisierbar sein.
Unterstützt werden die Vereine in ihren Bemühungen von der Gemeinde Nobitz und dem Landratsamt Altenburger Land, die bereits dafür gesorgt haben, daß ein beträchtlicher Teil der illegalen Müllablagerungen auf dem Gebiet der Gemeinde Nobitz entfernt wurden. So wurden insgesamt 5,9 t Schutt und Abfall entfsorgt und damit nicht nur ein häßlicher Schandfleck beseitigt sondern auch eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle.
Damit startet endlich ein jahrelang vorbereitetes Vorhaben zur Schaffung eines einzigartigen grünen Bandes unter Einbeziehung der markanten landschaftsprägenden Viadukte. Die Vereine hoffen, dass sich durch diese Vorgehensweise der Weg auf dem Bahndamm zu einem überregional bedeutsamen Wahr- und Markenzeichen des Altenburger Landes entwickelt.
Wünschenswert wäre das Mitbringen von Axt, Hacke, Astschere und Co und getreu dem Motto: wer arbeitet soll auch essen ist natürlich für eine zünftige Brotzeit gesorgt.
Treffpunkt: 9.00 Uhr am ehemaliger Haltepunkt Klausa

 

Es wird sicherlich erst einmal beim Freischneiden und Müll auflesen bleiben. Sand soll erst danach herangefahren werden, in einem zweiten Einsatz. Dann ist auch Technik nötig. Der Sand kommt von Heim und Technik wird sicherlich Kern besorgen. Er besorgt auch den gespendeten Sand bzw. Kies. OVZ weiß zwar schon Bescheid, will aber nächste Woche zeitnah etwas separates machen. Da stehe ich mit Herrn Reuter im Kontakt den ich schon informiert habe. Es soll vor dem Einsatz noch eine Orgtruppe geben. 

 

 Der Abschnitt ist ausgesucht worden, da er noch dieses Jahr befahren werden kann, denn es gibt dort keine Brücken und man kann drauf und abfahren. 

 

 Von Kotteritz aus steht man dann vor der fehlenden Brücke. Daher derzeit Sackgasse. Bei der MIBRAG hab ich nach einem Waggon gefragt, der als Brücke auf die Widerlager gesetzt werden kann. Eventuell ist da in einem weiteren Arbeitseinsatz ein freischneiden sinnvoll, jedoch muss man erst sehen wie der erste läuft. Kann auch ein Reinfall sein. Vom Viaduktverein kommen aber mind. zehn Leute schon aus dem Vorstand. 

 

 

 


Stunde der Wintervögel

Vom 05. bis 07.01.2018 findet die 8. Stunde der Wintervögel statt. Ausführliche Informationen liefert die Internetseite des NABU unter https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/index.html

Die Zählhilfe zur Erfassung ist im Anhang beigefügt.
Die Ergebnisse können

  • per Post (NABU Stunde der Wintervögel, 10469 Berlin),
  • per Telefon 0800 1157115 (06.01.2018 und 07.01.2018 jeweils von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr) oder
  • im Internet über www.stundederwintervoegel.de.

mitgeteilt werden. Meldeschluss ist der 15.01.2018.
Gedrucktes Material gibt es im Mauritianum in Altenburg
Wer sich mit der Bestimmung nicht so sicher ist, kann auch den NABU-Vogelführer für Smartphone oder iPhone nutzen. Der Download ist kostenlos über die jeweiligen Stores möglich.


Artenschutzturm in Langenleuba-Niederhain bekommt seine Krone

Errichtung einer Storchennisthilfe auf Artenschutzturm in Langenleuba-Niederhain

 

 

Fotos: Nabu Altenburger Land

 

Dezember 2017

 

Wäre das nicht schön – in Langenleuba-Niederhain sollen schon bald wieder Störche brüten. Die Bürgerinnen und Bürger des kleinen Dorfes im Altenburger Land haben auf den Auenwiesen in der Region immer wieder Störche bei der Nahrungssuche beobachtet. Schnell wurde der Wunsch geboren, dort eine Storchennisthilfe zu errichten. Den richtigen Ansprechpartner für eine solche Aktion fand die Bevölkerung dann beim NABU (Naturschutzbund). Auch der richtige Platz war schnell gefunden, denn der NABU Altenburger Land hat in Langenleuba-Niederhain einen Artenschutzturm gepachtet.

 

„In den vergangenen beiden Monaten haben wir an und in dem ehemaligen Trafohäuschen in Langenleuba-Niederhain zahlreiche Artenschutzmaßnahmen für gebäudebewohnende Vogel- und Fledermausarten umgesetzt. Verschiedene Einflugmöglichkeiten für Turmfalken, Schleiereulen und Co. wurden geschaffen. Zudem haben wir an den Außenwänden Nistkästen, unter anderem für Schwalben, Dohlen und Mauersegler angebracht und im Gebäudeinneren einen Steinhaufen als Unterschlupf für Amphibien errichtet“, berichtet Uwe Andersch vom NABU Altenburger Land. „Mit der Storchennisthilfe setzten wir dem Ganzen jetzt noch eine kleine Krone drauf.“

 

Der etwa 1,30 Meter große Korb aus Weiden wurde am 08. Dezember 2017 im Rahmen des NABU Thüringen-Projektes „Frosch- und Vogelweiden 2“ in Langenleuba-Niederhain auf dem Artenschutzturm errichtet. „Wir haben uns sehr gefreut, als wir die Anfrage bekommen haben, dort eine Nisthilfe für unsere Störche anbringen zu dürfen. Das Umfeld mit den Auenwiesen bietet für Adebar eine gute Lebensgrundlage um sich anzusiedeln“, sagt Alina Kruschinski die gemeinsam mit Corinna Höhl und René Sollmann das Projekt für den NABU Thüringen koordiniert. Zuerst sah das Wetter an diesem Freitag gar nicht gut aus und um 11:30 Uhr begann es zu schneien. Pünktlich zu Baubeginn öffnete sich dann aber der Himmel und die Sonne kam zum Vorschein und die Mitarbeiter der Zimmerei Frank Jung konnten mit der Befestigung des Korbes auf dem Dach beginnen. Die NABU-Projektmitarbeiter/innen halfen bei der Ausstattung des Nests mit Erlenzweigen und sonstigem Nistmaterial und auch der Bürgermeister des Ortes Carsten Helbig kletterte aufs Dach, um einen Blick auf den neuen Horst zu werfen. „Solche Projekte sind natürlich nur zu stemmen, wenn uns ganz viele Menschen unterstützen und uns auch die nötigen Mittel zur Verfügung stehen“, sagt Uwe Andersch. „Das Projekt Artenschutzturm konnten wir durch Mittel aus Ausgleichszahlungen realisieren. Die Fassade mit ihrem ansprechenden Äußeren haben wir allerdings einer Materialspende der Firma Leitermann aus Göpfersdorf zu verdanken.“ Nicht zu vergessen ist auch der persönliche Einsatz der engagierten Naturschützer des NABU, die sich nach zahlreichen ehrenamtliche Arbeitsstunden über eine Getränkespende des Langenleubaer Bürgermeisters Carsten Helbig freuen konnten.

 

Die Realisierung der Storchennisthilfe wiederum ermöglichte das NABU-Projekt „Frosch- und Vogelweiden 2“, ein von der Europäischen Union (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raum (ELER)) und dem Land Thüringen gefördertes ENL-Projekt (Entwicklung von Natur und Landschaft).  Der Storchenkorb in Langenleuba-Niederhain war der erste in diesem Projekt.

 

NABU Altenburger Land

 


Exkursion in das Naturparadies Grünhaus

14.Oktober 2017

 

Exkursion in das Naturparadies Grünhaus 

 

 

Das Naturparadies Grünhaus entstand wie vielerorts in der Niederlausitz aus einem stillgelegten Tagebau. Die NABU-Stiftung Naturerbe sichert einige solcher Flächen, um neue Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen zu schaffen. Aufgrund der Schutzbe-

dürftigkeit ist ein Betreten auf eigene Faust untersagt. Aber es ist heute schon möglich, im Rahmen naturkundlicher Exkursionen und Wanderungen diese einzigartige Natur schonend und verantwortungsbewusst zu erleben. 

Eine solche Exkursion durch das Naturparadies Grünhaus hatte die NABU-Gruppe Altenburger Land für Samstag, den 14.10.2017, organisiert.

 

 

An dieser Exkursion nahmen 18 Nabu-Mitglieder teil. Da die Teilnehmer verstreut aus dem Altenburger Land kommen, trafen wir uns an einer zentralen Abfahrtsstelle. Nach der Begrüßung und einer kurzen Einweisung der jeweiligen Fahrer ging es endlich los! Wir freuten uns alle auf diesen Ausflug, und das Wetter schien uns auch wohlgesonnen zu sein!

Unser erstes Ziel war die Gaststätte Zierenberg in Schacksdorf. Hier stärkten wir uns für die bevorstehende Exkursion. 

Kurz nach 13:00 Uhr traf auch unser Exkursionsleiter der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe ein und wir fuhren zum Ausgangspunkt der Wanderung. Natürlich mussten wir uns noch einer Belehrung unterziehen. Aber auch das ging vorbei und endlich begann unsere Wanderung durch das Mainzer Land. Wir trafen auf fast vegetationslose Sandböden, die durch das Spiel von Wind und Wasser ständig umgestaltet werden. Wir sahen, wie das abfließende Regenwasser sogar kleine Canyons mit Steilwänden in die Oberfläche gegraben hat. Ein großartiger Anblick! 

Im Naturparadies Grünhaus wird auf die Selbstheilungskräfte der Natur gesetzt. Daher werden hier noch auf lange Sicht die Lebensbedingungen für die meisten Tierarten äußerst ungemütlich sein. Doch einige Pioniere dieser Landschaft gibt es schon, z.B. den Sandohrwurm und die Blauflügelige Sandschrecke. 

Wir sahen, wie sich Oasen von kleinen Gewässern in der Bergbauwüste gebildet haben. Diese flachen Gewässer werden vom Sonnenlicht durchflutet und erwärmen sich rasch. Das nutzen die Kreuzkröte und die Knoblauchkröte für ihre Kinderstube. Auch vielen andere Arten bieten diese Tümpel bereits Lebensraum, wie der Großen Königslibelle und dem Plattbauch. Auch unzählige Schmetterlinge sind unterwegs und auf Steilböchungen kann man Sandwespen beobachten. 

Es war beeindruckend für uns, zu sehen, wie sich die Vegetation langsam diesen Tagebau zurückerobert und damit auch die Tierwelt Einzug hält. Obwohl wir viel viel gelaufen sind, war keiner erschöpft, im Gegenteil beflügelt von der Fülle der Landschaft.

 

 

Am späten Nachmittag gab im Gebiet einer Senke, in der ein Seeteich entstanden ist, noch einen kleinen Snack. Dabei konnten wir Schwäne und Enten etc. beobachten. Tolle Pause! 

 

 

Am Abend stand uns noch ein ganz besonderer Höhepunkt bevor, der Kranicheinfall. Ab September sammeln sich diese im Gebiet um Grünhaus, bevor sie weiter in ihre Winterquartiere weiterfliegen. Damit ist die Region Grünhaus der südlichste Kranichrastplatz und ist von überregionaler Bedeutung. Der Anblick, wie diese Vögel in ihrer Formation einfliegen, und auch das Hörerlebnis war einfach überwältigend. Es waren mindestens 500 Kraniche, die wir sahen. Einfach faszinierend!

 

 

Der Tag war nun leider zu Ende und wir mussten die Rückreise antreten. Auf der Heimfahrt kreisten die Gedanken immer noch bei dem Erlebten. Wir waren uns alle einig, diese Exkursion werden wir so schnell nicht vergessen!

 

 

Danke an alle, die den Tag organisierten und mitgestaltet haben, damit dieses unvergessliches Erlebnis für uns erst möglich wurde.

 

Brigitte Heuduck


Obstsortenschau im Mauritianum am 15.10.2017

Am Sonntag, dem 15.10.2017, findet im Mauritianum von 10 bis 16 Uhr die jährliche Birnen- und Apfelsortenschau statt. Experten bestimmen auch mitgebrachte Äpfel und Birnen. Das sollten jeweils mehrere von einem Baum sein.


Äpfel pflücken in Haselbach am 07.10.2017

Am Sonnabend, dem 07.10.2017, werden ab 9 Uhr in Haselbach Äpfel aufgelesen und gepflückt. Die Ausbeute wird am Sonntag zu NABU-Apfelsaft gepresst. Der Treffpunkt ist zwischen der alten und neuen Streuobstwiese (siehe Anhang). Pflückeimer sollten mitgebracht werden. Apfelpflücker und Leiter sind auch nicht verkehrt.

 

Anfahrt hier klicken>>

 

 


Exkursion nach Grünhaus am 14. Oktober

 

In einem ehemaligen Tagebaugebiet in der Niederlausitz (bei Finsterwalde) ist in den letzten Jahren ein großes NABU-Schutzgebiet entstanden, das wir uns in diesem Jahr ansehen wollen. Wir starten etwa 9:00 Uhr in Fahrgemeinschaften. Wenn wir planmäßig ankommen, besteht Zeit zum Mittagessen, eventuell Picknick oder individuelles Sightseeing (Förderbrücke). Um 13:00 Uhr starten wir zu einer geführten Exkursion ins Schutzgebiet. Am späteren Nachmittag folgt ein Picknick. Von 17:30 Uhr bis etwa 19:00 Uhr hoffen wir, Kraniche zu beobachten. Danach geht es zurück.
Eine Anmeldung spätestens bis zum 20. September (sehr gern früher) ist zur Organisation der Fahrgemeinschaften und zur Abstimmung von Einzelheiten der Exkursion unbedingt erforderlich.


Projektpartner gesucht

August 2017

 

Wir freuen uns über jede Person, die aktiv mitwirken möchte. Wir haben noch viel vor, es gibt viele „Baustellen“ die wir bearbeiten oder die wir gern noch eröffnen wollen. Wichtig sind für uns unsere eigenen NABU-Flächen, ganz gleich ob große Gebiete oder kleine Wiesen. Die nimmt uns niemand weg, dort sind wir Hausherr und können unsere Hand darauflegen. Hier laden wir gern ein mitzuwirken, mal nach dem Rechten zu sehen und sich an der Entwicklung zu erfreuen. Vielleicht finden sich einige Mitglieder, die „ihr“ Gebiet selbst in die Hand nehmen wollen? Dem steht nichts entgegen. 



Sommerfest in Löbichau

Datum: Sonnabend, den 16.09.2017, 15:00 Uhr

Ort: 16.09.2017

 

Anfahrtsskizze: hier klicken>>

 

Naturschutz muss (auch) Spaß machen. Zum 3. Mal wollen wir Sie daher zu einem Sommerfest für Sonnabend, den 16. September, 15:00 Uhr, diesmal auf unsere Weidefläche in Löbichau, einladen. Das Fest findet am Schafstall statt. Von dort werden wir, je nach Teilnehmerzahl und -interesse, zu dem einen oder anderen Rundgang starten.
Am Schafstall gibt es auch Speisen und Getränke. Wir freuen uns auf das Kennenlernen und auf die Gespräche. Bringen Sie ruhig weitere Gäste mit. Wir freuen uns über jeden Naturfreund.
Eine Anfahrtsskizze findet sich am Ende des Schreibens. Die Koordinaten sind 50°53'56.83"N und 12°15'11.31"E.

Wir können nicht abschätzen, wie viele Personen am Sommerfest teilnehmen, daher bitten wir der besseren Vorbereitung wegen um eine Rückmeldung (Telefon: 034491 573944 oder 0173 7934191 (letzteres auch SMS oder Whatsapp), E-Mail: altenburg@nabu-thueringen.de).


Diese Kontaktmöglichkeiten gelten auch für alle anderen Informationen/Meldungen.

Die Einladung wollen wir auch nutzen, um über aktuelle Aktivitäten des NABU im Altenburger Land zu informieren:


Bäumepflanzen am 09.09.2017

 

Termin: 09. September 2017, 10:00 Uhr
Ort: Köthelgrund
bei Schmölln in Schmölln, Treffpunkt am Ende der Straße Köthelgrund in Schmölln (Koordinaten: 50°53‘41.62“N, 12°22‘36.29“E).
Leitung: Cordula Winter (Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg)
Der Eremit, auch Juchtenkäfer genannt, ist tatsächlich ein wahrer Einsiedler. Er lebt in alten, hohlen Bäumen. Zu finden ist er sowohl in lichten Wäldern als auch in einzeln stehenden Bäumen, z.B. in Streuobstwiesen oder Baumreihen. Doch seine Existenz ist in Gefahr. Zukunftsbäume fehlen! Deshalb wollen wir am 09. September 2017 um 10.00 Uhr auf einer vom NABU Altenburger Land betreuten Streuobstwiese im Köthelgrund bei Schmölln neue Obstbäume als Zukunftsbäume für den Juchtenkäfer pflanzen. Gleichzeitig wird damit der Fortbestand der Streuobstwiese gesichert. Wir erfahren Wissenswertes über den Käfer, welche anderen Tierarten in Streuobstwiesen leben und warum ihr Fortbestand so wichtig für den Erhalt der Artenvielfalt ist.
Für die Aktion sind 2 Stunden vorgesehen.


Natur und Rad

Bahnlinie als grünes Band und (künftiger) Rad- und Wanderweg

 

Datum:         02. September 2017, 10:00 Uhr

Treffpunkt:    Bahnhof Altenburg, Wettiner Str. 15, 04600 Altenburg

Dauer:          4 - 5 Stunden

Koordinaten: 50°59'48.6"N, 12°26'38.0"E

Leitung:        Uwe Andersch, NABU Altenburger Land und ADFC Thüringen e.V.

 

Länge:          40 km

 

Sonstiges:    Für Familien mit Kindern geeignet, die sich die Entfernung zutrauen.

 

Der Förderverein Viaduktradweg wird am Frohnsdorfer Viadukt Rostbratwürste zu ihrer Versorgung braten.

 

 

Die Route folgt der ehemaligen Bahnlinie Altenburg – Narsdorf (1901 eröffnet, 1995 stillgelegt) durch hügeliges Gelände bis Niedersteinbach. Der Bahndamm selbst stellt heute einen selten gewordenen Lebensraum für viele Arten dar und wurde aus diesem Grund durch die NABU–Stiftung Nationales Naturerbe durch Kauf gesichert. Als „grünes Band“ verbindet er wertvolle Biotope und Naturschutzflächen. Die Strecke beeindruckt vor allem durch ihre denkmalgeschützten Bogenbrücken (Viadukte). Die Rückfahrt führt durch den Leinawald und ist bis auf einen letzten Anstieg vor Altenburg nahezu eben. Es wird weitgehend auf wenig befahrenen Straßen und Wegen mit guter Oberfläche gefahren. Die Straßen sind größtenteils asphaltiert, kürzere Streckenabschnitte haben eine schlechte Oberfläche.


Fledermaus-Exkursion rund um die Haselbacher Teiche

Termin:    15. August 2017, 20.15 Uhr
Ort:         Kläranlage in Haselbach
Leitung:     Anja Roland (NABU Altenburger Land)

 

Das Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg lädt am 15. August - unter Leitung der Haselbacher Biologin Anja Roland - Naturinteressierte zu einer abendlichen Exkursion rund um die Haselbacher Teiche ein. Im Fokus stehen dieses Mal nicht etwa die imposanten Wasserbüffel oder die interessante Wasservogelwelt, sondern vor allem die dämmerungs- und nachtaktiven fliegenden Insektenjäger – die Fledermäuse. Das Naturschutzgebiet „Haselbacher Teiche“ bietet einer Vielzahl von Fledermausarten nicht nur zahlreiche Höhlenquartiere für die Jungenaufzucht sondern auch einen reich gedeckten Tisch. Entsprechend ihrer Spezialisierung nutzen sie verschiedene Lebensräume für die Nahrungssuche – zum Beispiel jagen Wasserfledermäuse dicht über der Wasseroberfläche und Große Abendsegler hoch über dem Teichgebiet. Jedoch sind für uns die geschickten „Flieger“ in der Dämmerung nicht immer leicht zu entdecken. Deshalb hat die Biologin einen sogenannten Bat (Fledermaus)-Detektor im Gepäck, mit dem sie den Exkursionsteilnehmern demonstrieren wird, wie viel „Lärm“ die für uns lautlos erscheinenden Insektenjäger veranstalten. Fledermaus-Detektoren wurden in den 1990er Jahren entwickelt und sind heute aus der Fledermaus-Forschung nicht mehr wegzudenken. Jede Fledermausart hat dabei ihre besondere Rufcharakteristik und nutzt bestimmte Frequenzbereiche, die für das menschliche Ohr allesamt nicht wahrnehmbar sind.
Die Fledermaus-Exkursion beginnt um 20.15 Uhr an der Kläranlage in Haselbach.


Fressen im Dienste des Naturschutzes

August 2017

 

Wie wäre es mit einem Ausflug in den Pöllwitzer Wald? Dort kann man seit Kurzem verschiedenen tierischen Landschaftspflegern bei der Arbeit zuschauen.

Im März konnten umfangreiche Entbuschungsarbeiten zum Erhalt der geschützten Zwergstrauchheiden des Pöllwitzer Waldes abgeschlossen werden. Dies geschah im Auftrag des Projektes „Zwergstrauchheiden Pöllwitzer Wald“ des Altenburger Naturkundemuseums Mauritianum. Gefördert wird dieses Projekt zur Entwicklung von Natur und Landschaft von Freistaat Thüringen und Europäischer Union. Landschaftsbauunternehmen aus der Region entnahmen vor allem den Aufwuchs aus jungen Birken, denn er beschattet die Heideflächen. Außerdem wurde auf einer Testfläche die Moos- und Grasschicht entfernt, deren dichter Wurzelfilz eine natürliche Verjüngung des Heidekrauts und anderer Zwergsträucher verhinderte. Nun kann wieder Wärme und Licht bis auf den Boden vordringen. Die Voraussetzungen für das Vorkommen offenheitsliebender, seltener Tier- und Pflanzenarten wurden damit deutlich verbessert. Die beschriebenen Landschaftsbaumaßnahmen waren aber nur ein erster Pflegeschritt. Abgeschnittene Birken treiben z.B. immer wieder aus. Deshalb waren weitere Pflegemaßnahmen unumgänglich. Eine kostengünstige Folgepflege ist die Beweidung, vielen auch aus der Lüneburger Heide bekannt. Nach Abstimmung mit dem Flächeneigentümer, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und ihrer gemeinnützigen Tochtergesellschaft DBU Naturerbe GmbH, dem Bundesforstbetrieb und der Unteren Naturschutzbehörde wurde im Bereich der sog. Lehrgrenze ein Weidezaun errichtet. Im Mai begannen dann zunächst Ziegen und Schafe ihren Einsatz als Landschaftspfleger. Seit Ende Juni werden sie von Eseln und Ponys unterstützt. Jede Tierart hat eigene Futtervorlieben. Schafe fressen vor allem Gras, Ziegen mögen junge Blätter von Bäumen oder Sträuchern und Esel fressen selbst hartblättrige Gräser, die Schafe und Ziegen eher verschmähen. Insofern ergänzen sich die neuen Bewohner der Lehrgrenze in idealer Weise. Sie alle fressen im Dienste des Naturschutzes. An das Leben im Freien und das aus menschlichem Blickwinkel eher karge Futter sind sämtliche Tiere bestens angepasst. Ein Zufüttern durch Spaziergänger ist also nicht nötig. Es gefährdet eher die Tiere, da sie bei nicht artgerechter Ernährung rasch erkranken. Zusätzlich wäre der schon jetzt sichtbare Erfolg ihres Pflegeeinsatzes in Frage gestellt. Die Projektmitarbeiter bitten deshalb alle Naturfreunde, die Tiere lediglich zu beobachten. 


Heimlicher Bewohner gesucht!

August 2017

In alten, hohlen, aber noch lebenden Bäumen herrscht unter Umständen ein reges Treiben. Die Stämme mit ihren Spalten und Höhlen bieten Insekten, Vögeln oder Fledermäusen Unterschlupf. Andere Tiere bevorzugen dagegen den Mulm im Inneren der Bäume. Zu ihnen gehört beispielsweise der seltene Eremit, auch Juchtenkäfer genannt. Seine bis zu 7,5 cm großen Larven, wie auch die von Rosen- oder Nashornkäfern und die Käfer selbst leben, im weichen, feuchten, bereits von Pilzen zersetzten Mulm im Inneren von Obstbäumen, Kopfweiden aber auch Linden und Pappeln. Der Eremit ist schon eine kleine Sensation, denn der Käfer hat in Thüringen sein Hauptverbreitungsgebiet im Altenburger Land. Er zählt zu den prioritären Arten der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH), d.h. die Bundesrepublik trägt für seinen Schutz eine besondere Verantwortung.

Das Naturkundemuseum Mauritianum der Naturforschende Gesellschaft Altenburg widmet sich in dem von der EU und dem Freistaat Thüringen geförderten ENL-Projekt „Eremitlebensraum Altenburger Land“ dem Schutz des Eremiten und der Aufwertung seiner Lebensräume. Dazu zählt die Durchführung von Pflegeschnitten an alten Kopfweiden, Obstbäumen oder das Pflanzen sog. Zukunftsbäume. Auf der Suche nach Nachweisen dieses versteckt lebenden Käfers bitten wir Sie um Ihre Hilfe. Wenn Sie den Eremiten in oder an einem alten Baum sehen oder Ihn dort vermuten, melden Sie dies unter 034491/587333 oder schicken Ihre Informationen, am besten mit Foto an winter@mauritianum.de.


Der Jahresbericht 2016

Einblicke in die Arbeit des NABU

Juli 2017

 

Liebe Naturfreunde,

 

die Agrarpolitik völlig verfehlt und in den Bereichen Verkehr, Ressourcen und Energie mut- und ideenlos. Aus Sicht der Umwelt fällt die Bilanz für vier Jahre Große Koalition durchwachsen aus. Dabei wünschen sich immer mehr Menschen in Deutschland eine stärkere Berücksichtigung von Umweltbelange, auch und gerade in der Politik.

Immer mehr Menschen engagieren sich daher ehrenamtlich im Naturschutz oder unterstützen Umweltverbände wie den NABU. So hat sich im vergangenen Jahr die Zahl unserer Mitglieder und Förderer erneut erhöht. Mit mittlerweile 620.000 Menschen sind wir eine richtig starke Gemeinschaft. Diese Zahlen und ein Rückblick auf unsere im letzten Jahr getätigten Projekte finden Sie in unserem heute veröffentlichten Jahresbericht für 2016.

 

Lesen Sie hier unsere Bilanz für das Jahr 2016 >>


Ornicamp Adlerschrei - Wochenendcamp der NAJU in den Haselbacher Teichen

Die NAJU Thüringen führt vom 25. bis 27. August 2017 ein Wochenendcamp im Haselbacher Teichgebiet durch.

Mitmachen können 16 Jugendliche, junge Erwachsene und Studenten. Anmeldeschluss ist der 15. August. Weitere Informationen enthält das  Infoblatt in der Anlage .

 

Hier klicken für Anmeldeformular>>


Mit Kescher und Becherlupe - Familienexkursion auf den Wiesenknopf-Flächen am Wasserwerk in Merlach

Termin:    15. Juli 2017, 10.00 Uhr
Ort:         04639 Ponitz, Am Wasserwerk in Merlach
Leitung:     Franziska Hermsdorf (NABU-Stiftung Nationales Naturerbe)

Wir laden große Naturfreunde und kleine Forscher am 15. Juli um 10.00 Uhr ein, mit uns die vielfältige Insektenwelt auf den  Wiesen in der Pleißeaue bei Merlach zu entdecken. Warum sind gerade diese Flächen so besonders artenreich? Entdecken wir vielleicht sogar ein paar besonders seltene Arten? Was kann jeder von uns für mehr Artenvielfalt im eigenen Umfeld tun? Die Antworten auf diese Fragen finden die jungen Teilnehmer bei lustigen Spielen. Mit Becherlupen und Kescher gehen wir auf Entdeckertour über die Wiesen, auf denen die Skudden, eine alte Haustierrasse, als „Rasenmäher arbeiten“. Hier wollen wir das Leben auf der Auewiese erkunden und auf eine besondere heimische Wildpflanzenart aufmerksam machen: den Großen Wiesenknopf. Bei Regen fällt die Veranstaltung leider aus.  


Marienkäfer, Hummeln und Heupferde gesucht

Naturgucker und NABU starten Sommerinsekten-Monitoring

Juli 2017

Dass heute nach Fahrten mit dem Auto erheblich weniger tote Insekten auf der Windschutzscheibe kleben als noch vor wenigen Jahrzehnten, ist bereits vielen Menschen aufgefallen. Verlässliche Zahlen zum Insektenschwund gibt es aber kaum. Naturgucker und NABU starten deshalb ein Monitoring einfach zu bestimmender Arten.

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Langer Tag der Natur 2017 - Auf den Spuren großer Greifvögel - 10.06.2017

 

Der NABU Altenburger Land beteiligt sich mit einer kurzen Wanderung (ca. 2 Stunden) im Revier von Schwarzmilanen. Treffpunkt ist am 10.06.2017, 08:00 Uhr am Windrad an der Geraer Landstraße bei Mehna. Festes Schuhwerk ist erforderlich, ein Fernglas nicht verkehrt. Die Veranstaltung ist auch für Kinder ab acht Jahre geeignet.

 

Veranstaltungen in ganz Thüringen finden sich unter http://thueringen.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/langer-tag-dernatur/veranstaltungen/index.html.



Gottesdienst für Mensch und Tier mit anschließendem kleinem Gemeindefest

Mai 2017

 

Der 3.Gottesdienst für Mensch und Tier mit anschließendem kleinem Gemeindefest am 28.05.2017 in der Katharinenkirche in Altenburg – Rasephas fand regen Zuspruch. Viele Gottesdienstbesucher waren erschienen, zum Teil mit ihren Tieren, meist Hunde.

 

Aufgrund des wunderbaren sonnigen Wetters fand der Gottesdienst im Freien statt. Übrigens war das Wetter auch in den vergangenen Jahren sehr schön. Dies lässt uns schlussfolgern, dass der Gottesdienst für Mensch und Tier in der Gunst Gottes steht.

 

Pastorin Schenk benannte in ihrer Predigt die Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf. Die Frage nach dem Verhältnis zu den Tieren – unseren Mitgeschöpfen – ist angesichts heutiger Entwicklungen bedeutender denn je! Wir sollten alle danach handeln!

 

Zum Abschluss der Predigt berichteten zwei Gottesdienstbesucher von ihren Tieren. Diese hatten sie halb verwahrlost aufgenommen und wieder gesundgepflegt. Sie wurden treue Weggefährten in ihrem Leben.

 

Für die Besucher wurde anschließend an den Gottesdienst für leibliches Wohlergehen gesorgt. Vielen Dank für die fleißigen Helfer.

 

Wir feiern am 28.5. 2017 um 10.45 Uhr unseren

 

3. Gottesdienst für Mensch und Tier in der

 

St. Katharinenkirche Altenburg – Rasephas

 

 

 

04600 Altenburg, Rasephaser Dorfanger 6

 

Ende Mai hoffen wir auf schönes Wetter, damit wir vor unserer Kirche zusammenkommen können. Falls wir mit dem Wetter kein Glück haben, dann findet der Gottesdienst in der Kirche statt.

 

Es sind alle Menschen – ob kirchennah oder kirchenfern -; mit oder ohne Tier herzlich eingeladen.

 

 

 

Kleintiere und Katzen sollten nach Möglichkeit in sicheren Transportboxen, Hunde soweit möglich verträglich untereinander sein.

 

Hunde, die Probleme damit haben, sind auch willkommen, wir benötigen dann aber einen Hinweis durch den Besitzer, da dann die entsprechende Distanz geschaffen werden muss.

 

 

 

 

 

Alle anderen Tiere sind ebenso herzlich eingeladen.

 

 

 

Der Verein „Hoffnung für Wildenten, Schwäne und Co.“ wird sich aktiv mit einbringen.

 

 

 

Anschließend an den Gottesdienst wollen wir ein kleines Gemeindefest feiern.

 

Das bedeutet, es wird die Möglichkeit geben, etwas zu essen und zu trinken, wir können miteinander ins Gespräch kommen, singen, spielen und gemeinsam Kaffee trinken.

 

Das Essen soll vegetarisch sein.

 

 

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn viele Menschen etwas dazu beitragen würden und durch solche Spenden die Arbeit unterstützen.

 

Auch der Kuchen sollte aus den Reihen der Gemeinde kommen.

 

 

 

Bitte geben Sie uns Bescheid, was und wieviel Sie an Essen und Kuchen mitbringen können.

 

 

 

Wir geben sowohl die Getränke als auch das Essen und den Kuchen gegen eine Spende ab.

 

 

 

Das Geld werden wir für die Unkosten und die Sanierung unserer Kirche verwenden.

 

 

 

Feiern Sie mit uns diesen besonderen Gottesdienst und unser kleines Gemeindefest.

 

 

 

Geben Sie diese Einladung bitte an viele Menschen weiter.

 

Wir freuen uns auf Sie.

 


Die Rasephaser Wiesen bei Altenburg - Eine Wanderung vom Gestern über das Heute bis in die Zukunft - 20.05.2017

Foto: NABU-BGS, Eric Neuling

 

Am 20. Mai 2017 lädt die Naturforschende Gesellschaft Altenburg zu einer naturkundlichen Wanderung in Altenburg ein. Das Exkursionsziel der kurzen, etwa 1,5 stündigen Rundwanderung  sind die Rasephaser Wiesen an der Blauen Flut. Unter dem Motto „Eine Wanderung vom Gestern über das Heute bis in die Zukunft“ wird ein Überblick zur wechselhaften Geschichte und dem damit verbundenen Landschaftswandel des Gebietes geboten. Letzterer begann mit dem Bau der Eisenbahnlinie Leipzig – Altenburg – Hof im Jahr 1841. Ein Bahndamm wurde aufgeschüttet, die feuchte Aue zerschnitten und entwässert. Später wurde der Bachlauf begradigt, die Wiesen als Militärgelände von der Sowjet-Armee genutzt. Erst im Zuge einer Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme zum Bau der Altenburger Ortsumgehung begann man mit der Renaturierung der Auenlandschaft. Seit 2005 fließt die Blaue Flut zumindest teilweise wieder im ursprünglichen Bett. Dennoch entwickelten sich auf den Flächen bisher noch nicht die gewünschten Feuchtwiesen. Was ist für die Zukunft geplant? Darüber geben die Exkursionsleiter Gitte Baumkötter und Elisabeth Endtmann Auskunft. Sie werden auch bemerkenswerte Tier- und Pflanzenfunde am Wegesrand erläutern. Die etwa 2,5 km lange Wanderung, zu der auch Kinder herzlich eingeladen sind, beginnt um 10.00 Uhr. Sie startet am Rasephaser Dorfanger, am Parkplatz unterhalb der Kirche.

Die Rasephaser Wiesen gehören zu den Flächen des NABU.


Im Revier der Wasserbüffel - Eine Entdeckungstour im Naturschutzgebiet „Haselbacher Teiche“

Termin:    09. Mai 2017, 18.00 Uhr
Ort:         Kläranlage in 04617 Haselbach

 

Leitung:     Wilfried Zimmermann, Naturkundemuseum Mauritianum der Naturforschenden Gesellschaft Altenburg/NABU Altenburger Land und Dr. Alexander Borowski Natura 2000-Station „Auen, Moore, Feuchtgebiete“

Die Naturforschende Gesellschaft Altenburg lädt am 09. Mai 2017 um 18.00 Uhr zu einer Entdeckungstour durch das Naturschutzgebiet „Haselbacher Teiche“ ein. Diese wurden 1521 künstlich angelegt und dienen über die Jahrhunderte bis in die Gegenwart der Fischzucht. Ende des 20. Jh. führte die intensive Bewirtschaftung zum Rückgang gebietstypischer Vogel- und Amphibienarten. Nachdem 2004 der NABU Altenburger Land e. V. die Pacht übernahm und extensive Fischwirtschaft betreibt, hat sich der Zustand des Teichgebietes wieder verbessert. Karpatenbüffel übernehmen die Strukturierung der Feuchtwiesen, Kleingewässer und Schilfbereiche. Über 200 Vogelarten konnten in einer Studie von 2000 bis 2012 im Gebiet nachgewiesen werden. Für einige seltene Wasservögel, wie Zwergdommel, Wasserralle, Teichhuhn oder Zwergtaucher gehört das Teichgebiet zu den wichtigsten Brutgebieten in Thüringen.

 


Mitmach-Aktion „Stunde der Gartenvögel“

  Bundesweit Vögel zählen vom 12. bis 14. Mai

Mai 2017

 

Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei tolle Preise gewinnen – all das vereint die „Stunde der Gartenvögel“, die 2017 bereits zum 13. Mal stattfindet. Jedes Jahr am zweiten Maiwochenende sind alle Naturfreunde aufgerufen, Vögel zu notieren und zu melden. Im vergangenen Jahr konnte sich der NABU über 44.700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen, die über eine Millionen Vögel beobachteten.

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Lautloser Jäger der Nacht

Waldkauz Vogel des Jahres 2017

 April 2017

Foto: Jens Steinhäußer

„Stellvertretend für alle Eulenarten wurde der Waldkauz zum Jahresvogel 2017 gewählt. Mit ihm will der NABU für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks werben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisieren“, erläutert NABU-Präsidiumsmitglied Heinz Kowalski. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Es gilt, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder zu vermehren.

Der Bestand des Waldkauzes in Deutschland beträgt laut dem Atlas deutscher Brutvogelarten 43.000 bis 75.000 Brutpaare und wird langfristig als stabil eingeschätzt. Der für die Arterhaltung entscheidende Bruterfolg hängt jedoch vor allem von der Qualität des Lebensraums ab. Das Fällen alter Höhlenbäume, eintönige Wälder und ausgeräumte Agrarlandschaften ohne Nahrung sind damit die größten Gefahren für einen gesunden Waldkauzbestand.

Waldkäuze sind lautlose Jäger der Nacht. Sie sehen und hören besonders gut, und finden so präzise ihre Beute. Die Bezeichnung „Kauz“ ist eine Besonderheit im deutschen Sprachraum, denn in anderen europäischen Ländern gibt es kein eigenes Wort für Eulen mit rundem Kopf ohne Federohren – sie werden wie andere Eulenarten allgemein als „Eulen“ bezeichnet.

Auch wenn sein Name anderes vermuten lässt: Der Vogel des Jahres 2017 ist keinesfalls nur im Wald zu Hause, obwohl er sich in lichten Laub- und Mischwäldern am wohlsten fühlt. Als ideal gilt ein Lebensraum mit einem Waldanteil von 40 bis 80 Prozent, dazu Lichtungen und angrenzende Felder. Längst ist er daher auch in städtischen Parkanlagen, Gärten oder auf Friedhöfen mit altem Baumbestand und geeigneten Bruthöhlen zuhause. Dabei kommt er uns Menschen recht nah, wenn er auch eher zu hören als zu sehen ist. Tagsüber versteckt er sich in Höhlen oder in dichten Baumkronen. Die Anpassungsfähigkeit bei der Wahl des Lebensraumes trägt dazu bei, dass der Waldkauz die häufigste Eule in Deutschland ist.


 

Glücksbringer und Todesbote

Vogel der Weisheit und Aufklärung. Todesbote und Glücksbringer. Wappenvogel der Heilkunst und Patron der überschwänglichen Trinklust: So vielseitig wie gegensätzlich sind die Bezeichnungen der Eule – und damit auch des Waldkauzes – seit Jahrtausenden. In der Antike galt beispielsweise der Steinkauz als „Vogel der Weisheit“ und war ein ständiger Begleiter der Göttin Athene. Seine stoische Mimik wirkte klug und sorgte für Ehrfurcht unter den Menschen. Im Mittelalter wandelte sich das Bild erheblich: Die Eule wurde zum Botschafter von Unglück und Tod, Helfer Satans oder Verkünder von Seuchen und Depression. Die frühchristliche Enzyklopädie „Physiologus“ diffamiert die Eule gar als Kirchenschänder und das „Öl der Lampe der heiligen Maria“ trinkend.

Dass die meisten Eulen ausgerechnet die Nacht bevorzugen, sahen Abergläubige als Beweis für ihr böses Wesen. Die nächtlichen „Ku-witt“-Rufe des Waldkauzes zum Beispiel wurden als „Komm mit“ interpretiert und kündigten den angeblich baldigen Tod eines nahe stehenden Menschen an. Wer diesem drohenden Schicksal entkommen wollte, nagelte eine getötete Eule an das Scheunentor.

Das schlechte Image unseres Jahresvogels und seiner Eulenverwandtschaft hat sich glücklicherweise deutlich verbessert. Faszination für das Tier löste den tief verwurzelten Aberglauben größtenteils ab. Eulen sind heute so beliebt wie nie: als Motiv in Kunst und Literatur, Skulptur in Gärten und
Galerien oder farbenfrohes Maskottchen auf Kinderkleidung.

 

 


Nachhaltigkeit im Supermarkt

NABU-Infografik zum umweltfreundlichen Einkauf

 

April 2017

 

Umweltfreundliches Einkaufen im Supermarkt hängt von vielen Faktoren ab: vom Rohstoffanbau bis zur Verpackungsentsorgung. Unsere Infografik zeigt, welche nachhaltigeren Alternativen Supermärkte anbieten sollten und worauf Sie selbst achten können.

Hinweis: Klicken Sie auf die blauen Stecknadeln oder bewegen Sie den Mauspfeil darüber, um weitere Informationen und Tipps zu den jeweiligen Abteilungen zu erhalten!           Hier weiterlesen>>


SOS fürs Meer: Nord- und Ostsee in Gefahr!

Dringender Appell an die Bundeskanzlerin

April 2017

 

Unter dem Druck der Ministerien für Landwirtschaft, Wirtschaft, Verkehr und Forschung hat das Bundesumweltministerium den verwässerten Schutzgebietsverordnungen in Nord- und Ostsee zugestimmt. Auch zukünftig soll in FFH- und Vogelschutzgebieten gefischt, Sand und Kies abgebaut und mit Schallkanonen der Meeresboden untersucht werden. Gleichzeitig soll das novellierte Bundesnaturschutzgesetz den Ministerien ein Vetorecht bei zukünftigen Schutzmaßnahmen zusichern. Es droht der Ausverkauf von Nord-  hier weiterlesen >>


Zuckerlösung und Nistkästen für Ihre Majestät

Im Frühjahr Hummel-Königinnen beim Start in die Saison helfen

März 2017

 

Während bei den Honigbienen immer auch einige Arbeiterinnen den Winter überleben, sterben bei den Hummeln außer der bereits begatteten Jungkönigin alle Tiere im Herbst ab. Im zeitigen Frühjahr suchen die Königinnen einen Nistplatz, um dort ein neues Volk zu gründen. Hier weiterlesen >>>


Gesundheitsgefahr auf Kreuzfahrtschiffen

Erstmals extreme Abgasbelastungen an Bord gemessen

Januar 2017

Urlaub auf dem Kreuzfahrtschiff ist für die Gesundheit keine Erholung - Foto: Diethard Schulz

 

Von wegen „frische Seeluft“: Kreuzfahrten sind nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit der Passagiere ein großes Problem. 200 Mal mehr gesundheitsheitsschädliche Partikel als die normale Luft enthält die Luft auf einem Ozenariesen, so das Ergebnis einer verdeckten Messung.

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Stunde der Wintervögel

Forschung, bei der jeder mitmachen kann

Januar 2017

 

Je mehr Naturfreunde an der „Stunde der Wintervögel“ teilnehmen, desto wertvoller werden die Ergebnisse. Helfen Sie mit, schleichende Veränderungen in der Vogelwelt festzustellen. Sie werden zum Teilnehmer eines echten Langzeitprojekts!

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Fit, fair und nachhaltig: Vorschläge für eine neue EU-Agrarpolitik

NABU-Studie liefert Alternative zur „Gießkannenförderung“

11.11.2016

 

Die EU-Agrarpolitik ist ineffizient und schießt an vielen Zielen vorbei. Der NABU stellt ein neues Modell für die EU-Agrarförderung vor, bei dem Landwirte und Umwelt gleichermaßen profitieren.

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Wildlife am 3. September im Leinawald

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 03. September findet ein Wildlife-Crashkurs für Jugendliche ab 12 Jahre im Leinawald statt. Auf dem Plan stehen Geländeorientierung mit Karte und Kompass, Outdoor-Techniken ausprobieren und Kochen über dem Lagerfeuer. Der Kurs wird vom NABU Kreisverband Altenburger Land und der NAJU Thüringen durchgeführt. Voranmeldungen bitte unter der E-Mail: altenburg@nabu-thueringen.de oder unter 034491/559227. Die kostenpflichtige Veranstaltung (8 Euro pro Person) findet von 10.00 bis 16.00 Uhr im Leinawald in der Nähe von Langenleuba-Niederhain statt. Treffpunkt ist der Sportplatz in Langenleuba-Niederhain.

 

Foto: Waldnotizen (Quelle Markus Merk)

 

Ansprechpartner

Franziska Hermsdorf

Am Wehrrasen 16a

04626 Schmölln/OT Großstöbnitz

034491/559227

 

franziska.hermsdorf@nabu.de


Unterstützung für den Umbau eines Trafohauses gesucht

 

In Langenleuba-Niederhain haben uns die Eigentümer ein nicht mehr genutztes Trafohaus überlassen, um es als Quartier für Vögel und Fledermäuse umzubauen. Neben den eigentlichen Ein- und Umbauten für den Artenschutz müssen der Putz ausgebessert und die Fassaden gestrichen werden. Wir suchen dafür noch (möglichst handwerklich versierte) Helfer. Vielleicht kann auch jemand Material zur Verfügung stellen. Die Arbeiten sind für den Herbst und Winter geplant. 


Projektpartner gesucht

 

Wir freuen uns über jede Person, die aktiv mitwirken möchte. Wir haben noch viel vor, es gibt viele „Baustellen“ die wir bearbeiten oder die wir gern noch eröffnen wollen. Wichtig sind für uns unsere eigenen NABU-Flächen, ganz gleich ob große Gebiete oder kleine Wiesen. Die nimmt uns niemand weg, dort sind wir Hausherr und können unsere Hand darauflegen. Hier laden wir gern ein mitzuwirken, mal nach dem Rechten zu sehen und sich an der Entwicklung zu erfreuen. Vielleicht finden sich einige Mitglieder, die „ihr“ Gebiet selbst in die Hand nehmen wollen? Dem steht nichts entgegen. 


Ornicamp vom 26. bis 28. August

 

Am Wochenende vom 26. bis 28. August 2016 bietet die NAJU Thüringen ein Ornicamp für Familien an. Kleine und große Naturentdecker können hier die faszinierende Vogelwelt im Altenburger Land erleben. Übernachtungsgäste sind in der Jugendherberge im Schloss Windischleuba untergebracht. Neben Exkursionen zur Vogelbeobachtung wird ein vielseitiges Programm geboten. Ausführliche Information und Anmeldung (bis 10. August) über www.naju-thueringen.de. Auf Wunsch senden wir Infoblatt und Anmeldeformular zu. Das Orni-Team freut sich auf viele Vogelbegeisterte.