Unsere Bürgerinitiative kämpft gegen den Bau einer Hähnchenmastanlage in Gleina – einem kleinen Ort im Altenburger Land in Thüringen. 
Bei uns soll, keine 500 m vom Ort entfernt eine der größten Hähnchenmastanlage Thüringens entstehen. Die Anlage ist für die Aufnahme von 207 254 Tieren pro Durchgang ausgelegt, was  bei  7 Durchgängen über 1,45 Millionen Hähnchen pro Jahr ergibt!

Wir sind gegen diese Anlage,
- weil Tiere wie Tiere leben sollen und kein "Industrieprodukt" sind
- weil Antibiotika für Kranke benötigt wird und nicht für die Mast
- weil schon jetzt genug Hähnchenfleisch auf dem Markt ist und die Überproduktion die bäuerliche Landwirtschaft zerstört
- weil die Ausbringung von Kot und Gülle unsere Böden und Gewässer zerstört
- weil ohne Filter die Verbreitung von multiresistenten Keimen und Bioaerosolen unsere Gesundheit bedroht
- weil naheliegende Naturschutzgebiete und Wohnbebauung unmittelbar betroffen sind

Zusammen mit vielen Bürgern der umliegenden Gemeinden und Städte, dem NABU Thüringen, dem Altenburger Verein „Hoffnung für Wildenten, Schwäne und Co“ und vielen weiteren Unterstützern  möchte wir auf demokratisch-bürokratischem und wenn nötig  gerichtlichem Weg gegen den Bau der Hähnchenmastanlage vorgehen.
Dafür haben wir unter  „Nein Danke, keine Hähnchenmastanlage in Gleina / Altenburger Land“  mehr als 1500 Unterschriften für eine Petition gegen das Bauvorhaben im Thüringer Landtag gesammelt.  Des weiteren haben wir unter www.openpetition.de über 2000 Unterstützer gefunden.
Ebenso sind, als wichtigster Schritt bisher, nach Auslage der Antragunterlagen im Herbst 2015 über 700 Einwendungen von Bürgern unserer Region gegen dieses Vorhaben beim zuständigen Verwaltungsamt in Weimar eingegangen.  Aufgrund dieser Fülle an Einwendungen musste der bereits für den 19.Januar 2016 anberaumte Erörterungstermin verschoben werden. 
Ein neuer Termin steht noch aus.

Die Vorbereitung dieses Termins kostet uns aktuell viel Zeit und Nerven und eine anschließende gerichtliche Auseinandersetzung ist zu erwarten. Wir bitten Sie deshalb um finanzielle Unterstützung in Vorbereitung auf die benötigte rechtliche Unterstützung durch einen Anwalt und die damit zusammenhängenden weiteren Kosten für Gutachten und ähnliches.

Auch, wenn Sie nicht im Altenburger Land leben, das Thema geht uns alle an! Tiere sollen als Tiere leben können – nicht als Massenprodukt! Wir sagen nein zur Massenproduktion und bitten Sie, uns dabei zu unterstützen. Jeder Beitrag zählt, ob groß oder klein. Sagen Sie auch Ihren Freunden und Bekannten Bescheid, damit wir so viele Unterstützer wie möglich finden können.

PS: In Absprache mit dem NABU Altenburg sollen nach Abschluss des Projektes eventuell verbliebene Spendenmittel an thematisch ähnliche Projekte weitergegeben werden.

 

 

Durch Ihre Spende unterstützen Sie uns im Kampf gegen den Bau der Hähnchenmastanlage in Gleina.

 

 

Spenden Sie jetzt>>>>

 

Konto:
Kontoinhaber NABU Naturschutzbund Altenburger Land e.V.
Sparkasse Altenburger Land
IBAN: DE35 8305 0200 1200 1030 48
BIC: HELADEF1ALT