12 Personen folgten unserem Aufruf zum Arbeitseinsatz. Bei mäßigem Wetter beseitigten wird Windbruch an und auf den Wegen und schnitten Wegränder frei.
Mit Unterstützung des NABU und der Kirchgemeinde Windischleuba setzte Schülerinnen der 10. Klasse der Regelschule „Am Eichberg“, Schmölln, ein Prijekt zum Schutz der Schleiereule um. Am 12.02.2026 erfolgt die Projektvorstellung „Unser Einsatz für den Schutz der Schleiereule“ im Rathaus in Schmölln vor etwa 40 Gästen. Dabei stellten die Schülerinnen ihr Projekt persönlich vor. Lutz Köhler (Ornitologe) berichtet über den Vogelschutz und den Bestand an Eulen im Altenburger Land. Der Naturfotograf Jens Steinhäuser (Beide NABU) stellte eindrucksvolle Aufnahmen.
Am 10.01.20206 begann das NABU-Jahr mit dem Rückschnitt von Erlern auf unserer Nöbdenitzer Wiese. Trotz des Winterwetters haben 8 Naturfreunde an einem Vormittag den Aufwuchs vom letzen Jahr weitgehend entfernt.
An den Pleißewiesen bei Windischleuba gehört der NABU-Stiftung
auch ein ehemaliges Trafohaus. Der Landschaftspflegeverband Altenburger Land gestaltete im Herbst 2025 das ehemalige Trafohäuschen am Ortseingang Windischleuba im Rahmen eines NALAP-Projektes zu einem Artenschutzturm um. Zahlreiche Nistkästen, Verschalungen und Inneneinbauten bieten hier künftig Fledermäusen, Schwalben, Mauerseglern, Schleiereulen und Turmfalken geeignete Nist- und Hangplätze. Der NABU Altenburger Land unterstützte das Projekt bei der Erbringung des Finanzierungseigenanteil durch Eigenmittel und eine Förderung der Naturstiftung David sowie mit fleißigen Helfern bei Streichen der Fassade.
(c) NABU und LPV Altenburger Land/ Stephanie Schareina
Die NABU-Jahresexkursion führte 2025 in den Werdauer Wald und zur ehemaligen Krebsbachtalsperre.
Im Werdauer Wald waren wir etwa 3 Stunden mit einem der Revierförster unterwegs. Er hat uns mit zahlreichen Beispielen den Waldzustand und den in seinem Revier laufenden Umbau zu einem naturnahen
Wald erläutert. Im Prinzip geht es darum, Fichtenmonokulturen zu vermeiden und einen strukturreichen Misch-Nutzwald zu schaffen.
Nach einem ausführlichen Mittagspicknick ging es weiter zur ehemaligen Krebsbachtalsperre. Die Brauchwassertalsperre wurde Anfang der 2000er-Jahre nach über 40 Jahren Nutzung zurückgebaut. Der
Staudamm wurde abgetragen und für den Krebsbach ein neues Bett mit vielen Mäanderschlingen gegraben. Ende 2024 konnte die NABU-Stiftung die etwa 12 Hektar große Fläche kaufen. Bis auf die
Kreuzotter kommen dort alle Thüringer Reptilienarten vor (https://naturerbe.nabu.de/news/2024/3/35543.html). Damit das auch weiter so bleibt und sich vielleicht auch noch die Kreuzotter
einstellt, muss der Offenlandcharakter der Gebietes erhalten bzw. in größeren Bereichen wiederhergestellt werden. Geplant ist, dazu eine extensive Beweidung einzurichten.
Der Safttag im Wasserwerk war in diesem Jahr so gut besucht wie nie. Bis in den Abend hinein wurde gepresst.
Reparatur am Turm und Mähen der Wegränder
24.09.2024
EIne Gruppe von 8 Spalatinern mit einem Lehrer unterstützen uns beim Zaunbau und dem Schutz von Bäumen auf der Weidefläsche in Unterzetzsche. Durch die Arbeiten
sind die Bäume auf der Fläche im Winter jetzt besser vor hungrigen Büffeln geschützt. Im Sommer finden die Büffel genügend Nahrung auf der Wiese. Im Winter schälen sie schon mal an der Rinde der
Bäume. Das können sie jetzt nicht mehr. Die Bäume sind durch das Einbinden in den Elektrozaun geschützt.
25.09.2024
Eine Gruppe von 7 Spalatinern mit einer Lehrerin sammelt mit uns Müll im Gebiet der Hellwiese in Altenburg. Nach einigen Stunden und vielen Müllsäcken ist die Fläche nicht annnährend müllfrei. Es ist schon erstaunlich was in einem Gebiet, dass an sich unzugänglich ist, im Laufe der Jahre zusammenkommt.